Sozialversicherung 2020

Termine für Abgabe der Beitragsnachweise und Eingang der Beitragszahlungen an die Krankenkassen

Beitragsmonat

Beitragsnachweis

Beitragszahlung

Januar

27.01.2020

29.01.2020

Februar

24.02.2020

26.02.2020

März

25.03.2020

27.03.2020

April

24.04.2020

28.04.2020

Mai

25.05.2020

27.05.2020

Juni

24.06.2020

26.06.2020

Juli

25.07.2020

29.07.2020

August

25.08.2020

27.08.2020

September

24.09.2020

28.09.2020

Oktober (Berlin)

26.10.2020

28.10.2020

Oktober (Brandenburg)

26.10.2020

28.10.2020

November

24.11.2020

26.11.2020

Dezember

22.12.2020

28.12.2020

Der Fälligkeitstermin für die Beitragsnachweise ist irreführend. Die Krankenkassen weisen darauf hin, dass der Beitragsnachweis morgens Null Uhr eingegangen sein muss. Praktisch bedeutet dies, dass der Beitragsnachweis einen Tag früher gesendet werden muss als offiziell angegeben.

Beiträge

Krankenversicherung: Beitragssatz beträgt 14,6%. Seit 2019 wird auch der Zusatzbeitrag zur Hälfte geteilt auf AN + AG.

Pflegeversicherung: Beitragssatz beträgt 3,05%, der Arbeitgeberanteil beträgt 1,525%. Es bleibt dabei, dass Kinderlose einen Beitragszuschlag von 0,25% zahlen.

Rentenversicherung: Beitragssatz beträgt 18,6%. Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen die Hälfte, also jeder 9,30%.

Arbeitslosenversicherung: Beitragssatz beträgt 2,4%. Arbeitgeber und Arbeitnehmer tragen die Hälfte, also jeder 1,2%.

Insolvenzgeldumlage: Beitrag beträgt auf 0,06%.

Künstlersozialkasse: Beitragssatz sinkt auf 4,2%.

Die Umlagen für Erstattung der Lohnfortzahlung im Krankheitsfall (U1) und bei Mutterschaft (U2) sind weiterhin von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich.

Wichtigste Rechengrößen

Der monatliche Höchstzuschüsse zur privaten Krankenversicherung beträgt
mit Krankengeldanspruch: 367,97 €, ohne Krankengeldanspruch: 353,91 €
Monatliche Höchstzuschüsse zur privaten Pflegeversicherung beträgt 71,48 €
(außer Sachsen).

Die Grenze, bis zu der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung berechnet werden steigt auf 4.687,50 €.

Die Grenze, bis zu der Beiträge zur Renten- und Arbeitslosenversicherung berechnet werden
Alte Bundesländer steigt sie auf 6.900 €/Monat.
Neue Bundesländer steigt sie auf 6.450 €/Monat.

Die allgemeine Jahresarbeitsentgeltgrenze steigt auf 62.550 €
Liegt das sozialversicherungspflichtige Entgelt eines Arbeitnehmer in 2019 über der in 2019 geltenden Grenze und wird die Grenze von 2020 ebenfalls überschritten, so fällt die Sozialversicherungspflicht in der Kranken- und Pflegeversicherung weg. Der Arbeitnehmer muss sich selbst versichern: freiwillig oder privat.

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